Gasius Worx

REHcycling

Seit ein paar Tagen steht es da. Das Reh, das vom GIKAMA Kollektiv aus gesammeltem Müll aus dem Siebentischwald geschaffen wurde. Rund vier Meter hoch und 3 Meter lang ist es und wiegt dabei ungefähr 400 Kilo. Für die Skulptur wurden von vielen Beteiligten Müll bei der Sportanlage Süd oder auf der Flugplatzheide in Haunstetten – also in Trinkwasserschutzgebieten – gesammelt. Mitgemacht haben Helfer*innen des Landschaftspflegeverbandes, des Alpenvereins, das Freiwilligen Zentrum Augsburg sowie Schulklassen von St. Ursula, der Franz-von-Assisi-Realschule und dem Rudolf-Diesel-Gymnasium. Den Sommer über stand das Reh am Hochablass. Nun hat es seine Heimat am Kreativzentrum Gaswerk gefunden.

Bereits 2016 waren Daniel Man und Sebastian Guissani, die hinter GIKAMA stecken, am Gaswerk mit ihrer Kunst vertreten. Während des Festivals »Asche zu Farbgut« fand im Ofenhaus die Aktion »Wollfront« statt. Vier Tage lang konnten Festivalbesucher*innen ihren Beitrag zum Kunstwerk leisten. Die Künstler hatten eine Druckluftkanon konstruiert. Mit ihr ließen sich bunte Wollknäuel auf eine Stacheldrahtinstallation abfeuern. So entstand über die Länge des Festivals ein wachsendes Kunstwerk.